News & Oldies (Meldungen aus der Gegenwart und der Vergangenheit) - Herbst Computer Systeme

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News & Oldies (Meldungen aus der Gegenwart und der Vergangenheit)

Infos

Sicherheitslücke in Computer Chips (01-2018)


In Computerchips ist eine eklatante Sicherheitslücke entdeckt worden,

durch die Angreifer unter Umständen an vertrauliche Daten kommen könnten.
Die Schwachstelle liegt in einem Zugriffsverfahren, bei dem Chips Informationen
im Voraus abrufen, um später Verzögerungen zu vermeiden.



Ein Google-Sicherheitsexperte demonstrierte, dass Unberechtigte auf diesem Weg zum Beispiel an Passwörter,

Krypto-Schlüssel oder Informationen aus Programmen gelangen könnten. Das als "speculative execution"

bekannte Chip-Verfahren wird seit Jahren von diversen Anbietern eingesetzt.

Zunächst hatte der Online-Technologie-Dienst „The Register“ berichtet, alle Intel-Chips der vergangenen zehn
Jahre hätten eine Schwachstelle, die zum Beispiel von Hackern ausgenutzt werden könnte. Umso gravierender
wird dies dem Bericht zufolge dadurch, dass Software-Updates, mit denen die Sicherheitslücke behoben
werden soll, Computer und andere Geräte mit Intel-Chips erheblich langsamer machen könnten. Die
Leistungseinbußen der Intel-Prozessoren könnten demnach je nach Modell zwischen 5 und 30 Prozent liegen..
Da Intel der mit weitem Abstand dominierende Anbieter von Mikrochips für Personalcomputer ist, wären enorm
viele Rechner anfällig. Intel bestätigte am Mittwochabend die Existenz einer Sicherheitslücke.
Die Veränderung der Chipleistungen durch ein Sicherheits-Update hänge von der Arbeitsbelastung ab.
Sie sollten für den durchschnittlichen Computernutzer nicht erheblich sein und sich im Laufe der Zeit abmildern

Microsoft zieht Update KB2982791 zurück und rät zur Deinstallation

Microsoft zieht Konsequenzen aus den Meldungen zu grundlegenden Problemen
mit den jüngsten Updates: Wie das Unternehmen per Mail in Bezug auf die
Sicherheits-Bulletin MS14-045 bekannt gab, wird das Update KB2982791
zurückgezogen. Alle derzeit noch unterstützten Betriebssystem-Versionen sind
davon betroffen. Microsoft hatte am vergangenen Dienstag das Sicherheits-Update
mit der Bezeichnung KB2982791 für Windows 8.1, Windows 8, Windows 7 & Vista
sowie für die Server-Systeme Windows Server 2003, Server 2008 & 2008 R2 und
Server 2012 & 2012 R2 herausgegeben.

Ausschlaggebend dafür waren Probleme, die sich vor allem bei den Nutzern von Windows 7
durch gehäufte Bluescreens und damit verbundene Komplettausfälle zeigten. Nach einem
Stop 0x50-Fehler war das System für einige Nutzer lahmgelegt. Der neue Kernel-Mode-
Treiber löste bei 64Bit-Systemen das Problem, soweit derzeit bekannt ist, aus.


Nutzern, die das Update bereits installiert haben, wird nun die Deinstallation empfohlen.
Dazu wählt man in der Systemsteuerung die installierten Update aus. Ist KB2982791
aufgeführt, geht man auf die Auswahl Deinstallieren und führt den Vorgang aus. Auch
wer bislang keine Probleme mit der Aktualisierung bemerkt hat, sollte der Empfehlung folgen.




US-Firma produziert ersten Quantencomputer der Welt


Die Firma D-Wave Systems hat angeblich den ersten Quantencomputer der Welt
produziert und verkauft. Google, die NASA und der Rüstungskonzern Lockheed
Martin sollen zu den ersten Kunden gehören.

Quantencomputer könnten die nächste große technologische Revolution auslösen.
Doch bislang galt ihre Herstellung als nahe zu unmöglich. Das hat vor allem mit
der Instabilität der Quanten zu tun, aus denen der Computer besteht.

Die amerikanische Firma D-Wave Systems hat angeblich den ersten Quanten-
computer der Welt zur Marktreife gebracht und verkauft. Abnehmer sollen unter
anderem Google, die NASA und Lockheed Martin sein.

Kritiker warnen immer wieder, dass eine solche Technologie in den Händen der
Geheimdienste sehr gefährlich sein könnte. Quantencomputer könnten alle heutigen
verschlüsselten Daten in Sekundenschnelle decodieren. Es gäbe dadurch keine
Geheimnisse mehr, die bislang noch mit konventionellen Computern verschlüsselt
werden können.

(Quelle: "Deutsche Mittelstands Nachrichten" 2014)

Gerüchte um Start von Windows 9  
 

Microsoft plant angeblich im Frühjahr 2015 Windows 9 auf den Markt zu bringen.
Die gewohnte Desktop-Oberfläche soll dominieren. Der Codename des noch in der
Entwicklung stehenden neuen Betriebssystems Windows 9 lautet angeblich
„Threshold", was soviel wie Schwelle oder Grenzbereich heißt. Tatsächlich könnte
es die neuen Funktionen des kommenden Nachfolgers von Windows 8 gut beschreiben.
Softwareexperten rechnen nämlich damit, dass Microsoft Lehren aus der von Nutzern
viel kritisierten aktuellen Metro-Darstellung zieht, die seit der Einführung von Windows 8
im Oktober 2012 radikal mit den Gewohnheiten der Anwender gebrochen hat.

Die klassische Desktop-Umgebung, die mit Windows 8 in den Hintergrund trat, könnte in der neuen Version des
Betriebssystems Windows 9 wieder im Zentrum des Computernutzers stehen.


Angeblich hat Microsoft den Start von Windows 9 auf den April 2015 terminiert. Erste Bilder des neuen Release könnte
Microsoft bereits Anfang April 2014 auf seiner Entwickler-Konferenz Build zeigen, spekulieren Fachmedien.

(Gerücht aus dem Internet - Quelle nicht bekannt)

Der Microsoft Update auf das neue Windows 8.1 wird am 18 Oktober freigegeben  

Am Donnerstag ist es also soweit, Microsoft wird das langerwartete Update auf Windows 8.1 freigeben,
bis 18. Oktober sollte der Rollout dann weltweit abgeschlossen sein. Die große Aktualisierung bringt
zahlreiche Verbesserungen mit sich, ein Grund darauf zu verzichten, gibt es eigentlich nicht.

Wer Windows 8 - aus welchen Gründen auch immer - in seiner ursprünglichen Form weiterverwenden will,
kann das noch zwei Jahre lang tun. Denn wie
Neowin (www.neowin.net) unter Berufung auf die offizielle
Support-Seite von Microsoft berichtet, bekommen Windows-8-Nutzer "zwei weitere Jahre Zeit nach der
allgemeinen Verfügbarkeit des Windows-8.1-Updates, um auf Windows 8.1 zu wechseln."

Das bedeutet, dass der vollständige technische Support der originalen Windows 8-Version am 18. Oktober
2015 endet. Wer diese Woche aber (wie wohl fast alle Nutzer) auf Windows 8.1 aktualisiert, der muss sich
um den Support noch eine ganze Weile keine Sorgen machen.

Denn das Redmonder Unternehmen wird sein aktuelles Betriebssystem bzw. die verbesserte Version davon
noch bis 9. Januar 2018 per Mainstream-Support vollständig unterstützen, "Extended Support"
(also vor allem die Bereitstellung von Sicherheits-relevanten Updates) wird es bis 10. Januar 2023 geben.

Übrigens wird es zum Start von Windows 8.1 ein Update des Updates geben, wie
WinBeta
"
http://www.winbeta.org/" berichtet: Dieses ist etwa 200 Megabyte (x64) bzw. 100 Megabyte (x86) groß
und heißt "GA Rollup A" bzw. Quick Fix Engineering (QFE). Neue Funktionalitäten liefert es kaum bis gar
nicht, sondern dient offenbar hauptsächlich zur Fehlerbehebung der RTM-Version von Windows 8.1.

Nach Angaben von WinBeta dürfte das GA Rollup A zeitgleich mit Windows 8.1 verteilt werden. Da kann man
nur hoffen, dass die Microsoft-Server den Ansturm am Donnerstag und Freitag verkraften.
Davon ausgehen sollte man aber wohl eher nicht.   
(Auszug aus "WinFuture.de Newsletter")


Microsoft warnt vor "Zero Day" bei Windows XP   (Bye bye Windows XP)   


Microsoft hat Nutzer von Windows XP eindringlich aufgefordert, vor dem Support-Ende des Betriebssystems am 8. April 2014 auf eine neueres Windows umzusteigen. Denn ab dem "Zero Day" sei mit Sicherheitsproblemen zu rechnen.

Auf dem
Microsoft Security-Blog erklärte Tim Rains ausführlich, welche Konsequenzen das Support-Ende für Windows XP haben werde. Es werde ab dem Stichtag keine Security Updates mehr von Microsoft für Windows XP geben und auch andere Bugs würden ab dann nicht mehr gefixt. Zudem werde sowohl bezahlter als auch kostenloser Support eingestellt. Es sei zu erwarten, dass Angreifer nach dem 8. April 2014 Updates für andere Windows-Versionen intensiv untersuchen und möglicherweise Schwachstellen, die dort behoben wurden, in Windows XP nutzen könnten.

Rains fasste das Problem unter dem Begriff "Zero Day"-Verletzbarkeit zusammen, was bedeuten soll, dass künftige Sicherheitslücken für Windows XP im Grunde für immer bestehen werden. Anti-Virus-Software und die in Windows XP eingebauten Sicherheitstools könnten voraussichtlich nicht den Schutz bieten, der durch regelmäßige Updates gewährleistet sei. Zudem zeigen aktuelle Daten, dass Windows XP ohnehin wesentlich häufiger von Malware-Infektionen betroffen sei als die modernen Betriebssystem Windows 7 und
Windows 8.

In dem Blog-Eintrag richtete sich Rains insbesondere auch an Unternehmen und Organisationen, die wegen Kosten und Aufwand den Wechsel des Betriebssystems üblicherweise so lange wie möglich verhindern wollen. Angreifer würden heute mehr und mehr Applikationen wie den Webbrowser und Reader angreifen. Für solche moderne Internet-Krimialität seien die Sicherheitssysteme von Windows XP tendenziell nicht mehr ausreichend. Wie sich die Sicherheitslösungen von Windows XP und Microsofts neuestem Betriebssystem Windows 8 im Detail unterscheiden, wird hier aufgelistet:

Noch läuft unter rund 37 Prozent der Computer weltweit Windows XP, das im
Oktober 2001 startete, als Betriebssystem. Bis zum Support-Ende im kommenden April will Microsoft den Marktanteil auf unter zehn Prozent drücken. Man werde daher in den nächsten Monaten voraussichtlich noch viele Warnungen von Microsoft hören, prognostiziert ZDNet. Unberechtigt seien diese allerdings nicht, da Windows XP tatsächlich in den Redmonder Security Bulletins meist eine Hauptrolle spiele.

Schon im Frühjahr hatte
Microsoft Windows XP als sein "unsicherstes" Betriebssystem bezeichnet. Mit Rabatten und Upgrade-Assistenten will das Unternehmen den Umstieg attraktiver machen und vereinfachen. Computer-Hersteller wie HP hoffen, das mit dem Ende von Windows XP auch wieder der Kauf von neuen Rechnern ansteigen werde. Die Branche leidet unter dem Trend zu Tablets-PCs und muss mit deutlichen Rückgängen beim Verkauf von herkömmlichen PCs kämpfen. Bei Windows 8 sollen mit einem großen Upddate am 17. Oktober viele der Schwierigkeiten behoben werden, die Nutzer und Experten in Sachen Funktionalität ausgemacht haben.


Nachfolger für Windows 8 kommt schon 2013

07.05.2013 ·  Die jetzige Version von Windows 8 sei nicht perfekt und müsse überarbeitet werden, sagte Microsoft-Managerin "Tami Reller". Der Nachfolger Windows Blue solle bis zum Ende des Jahres auf den Markt kommen.

Nur sechs Monate nach dem Start seines neuen Betriebssystems Windows 8 hat Microsoft eine Nachfolgeversion angekündigt. Das Programm mit dem Codenamen Windows Blue solle einfacher zu bedienen sein und auch mit kleinen Tablet-Computern funktionieren, sagte Microsoft-Managerin "Tami Reller" der Nachrichtenagentur Reuters in einem am Dienstag veröffentlichten Interview. Die jetzige Version sei nicht perfekt und müsse überarbeitet werden. Windows Blue soll bis zum Ende des Jahres auf den Markt kommen. Weitere Einzelheiten sollen in den kommenden Wochen bekanntgegeben werden.
Seit dem Start von Windows 8 vor einem halben Jahr hat der Konzern zwar 100 Millionen Programmlizenzen und damit etwa so viel wie bei der Einführung von Windows 7 verkauft. Doch obwohl es sich um das erste Microsoft-Betriebssystem handelt, das vor allem für Geräte mit berührungsempfindlichen Bildschirmen programmiert wurde, sind Anwender nicht begeistert. Auch konnte Microsoft den Marktführern Apple und Samsung bei Tablet-PCs keine Marktanteile wegnehmen.



Schon wieder ein neues Windows Betriebssystem
die ungewohnte Gestaltung schreckte ab  (Artikel aus der FAZ)



Windows 7 war für Microsoft ein Erfolg, weil die Software das unbeliebte Windows Vista ablöste. Die aktuelle Version hat dagegen viele potentielle Kunden wegen seiner ungewohnten Gestaltung abgeschreckt. So finden sich auf dem Startbildschirm Programmknöpfe in Form von Fliesen. Außerdem gibt es den Start-Knopf unten links nicht mehr. Windows-Managerin Reller sagte, die Probleme der Nutzer müssten ernst genommen werden. „Wir lehnen uns nicht zurück und sagen uns, dass sie sich schon daran gewöhnen werden."

Die Probleme mit Windows 8 wirken sich Marktforschern zufolge auch auf PC-Verkäufe aus. Anwender halten sich zurück, weil sie mit dem Programm fremdeln. Es gibt auch noch nicht viele günstige Laptops mit Touchscreens, mit denen man das Potenzial der Software ausschöpfen könnte. Reller setzt auf neue Geräte wie von Lenovo, Asus und Hewlett-Packard noch in diesem Jahr. Zum Jahresbeginn 2013 hatten PC-Hersteller mit einem Minus von 14 Prozent den stärksten Absatzrückgang seit Beginn der Statistik verzeichnet. Gleichzeitig verzeichneten Tablets einen Zuwachs von 142 Prozent


Die wichtigsten Fragen und Antworten

Mit Windows 8 hat sich Microsoft von seinen alten Zöpfen getrennt und ein völlig neues Bedienkonzept integriert.
Das Modern Windows UI, Windows RT und andere Neuerungen sorgen für einen großen Informationsbedarf.
Windows-Chef
Steven Sinofsky ließ sich trotz massiver Kritik nicht beirren: Windows 8 wurde tatsächlich mit dem
viel kritisierten Vollbild-Startscreen ausgeliefert, der zappelnde Quadrate namens Live Tiles zeigt.
Er lässt sich weder abschalten noch umgehen – zumindest mit Bordmitteln. Gerade vor diesem Hintergrund fragen
sich auch jetzt viele Anwender, ob sich der Umstieg wirklich lohnt. Zudem ist es oftmals schwierig, hier Gerüchte
von tatsächlichen Fakten zu trennen.


Welche Versionen von Windows 8 gibt es nun eigentlich?

Microsoft bietet Windows 8 für x86/x64-CPUs in drei Versionen an:

- Windows 8
-
Windows 8 Pro und
-
Windows 8 Enterprise.

Die nur als “
Windows 8″ bezeichnete Basisversion ist der Nachfolger von Windows 7 Starter (Netbook-Version)
und Windows 7 Home Premium. Sie wurde für den Privateinsatz konzipiert und erlaubt daher nur die Vernetzung
im Rahmen von Arbeitsgruppen. Wer an einer Windows-Domäne teilnehmen möchte, meistens im Unternehmens-
einsatz, benötigt Windows 8 Pro. Es bietet über die Features der Standard-Variante hinaus Dateisystemverschlüsselung,
den Start von einer virtuellen Festplatte, die Unterstützung von Gruppenrichtlinien sowie Bitlocker und Bitlocker to Go.

Das nur im Rahmen von Volumenlizenzprogrammen erhältliche Windows 8 Enterprise verfügt über alle Funktionen
von
Windows 8 Pro. Darüber hinaus bietet es spezifische Funktionen, die hauptsächlich für große Unternehmen interessant
sind: Den Einsatz vom USB-Stick, sichere Vernetzung ohne VPN per DirectAccess, den Zugriffsbeschleuniger
Branchcache sowie die Möglichkeit, Modern Apps unter Umgehung des öffentlichen Marktplatzes zu installieren.

In Europa gibt es zudem die
N-Versionen von Windows 8, die ohne Medienabspielfunktion ausgeliefert werden.
Auf seiner Website bietet Microsoft einen Vergleich der verschiedenen Versionen.

Welche Unterschiede gibt es zwischen Windows 8 und Windows RT?

Um im Bereich der Tablets konkurrieren zu können, musste Microsoft die stromsparenden ARM-CPUs unterstützen.
Die Windows-Variante für ARM läuft unter dem Namen Windows RT. Zwar sieht das System auf den ersten Blick
genauso aus wie die Desktop-Variante, es besteht aber ein entscheidender Unterschied: Keines der für bisherige
Systeme geschriebenen x86/x64-Programme kann darunter ausgeführt werden. Es laufen nur Apps aus dem Windows
Store. Bei dem in Windows RT integrierten Office 2013 handelt es sich um eine Portierung der x86-Variante, die auf
einige Features wie Makros verzichten muss. Drittherstellern gewährt Microsoft jedoch nicht die Möglichkeit, ihre
Anwendungen für Windows RT zu portieren.

Sorgen die beiden Oberflächen und Bedienkonzepte nicht für völliges Chaos?

Um es klar zu sagen: Windows 8 ist
sehr gewöhnungsbedürftig. Auch als jahrzehntelanger Windows-Nutzer fühlt man
sich zunächst wie ein Anfänger. Schließlich handelt sich um die größte Umstellung seit Windows 95.
Durch die Umstellung des Desktops auf die Designphilosophie des Startscreen wirkt das gesamte System aber gegen-
über den Vorabversionen deutlich harmonischer. Wer sich auf das Bedienkonzept einlässt, wird sich schon nach
wenigen Tagen im neuen Windows zurecht finden.

Kann ich meine alte Software weiterverwenden?

Trotz der deutlich umgestalteten Oberfläche hat Microsoft eines der stärksten Argumente für Windows nicht aufgegeben:
die Abwärtskompatibilität. Der Großteil der bisherigen Windows-Anwendungen funktioniert auch unter Windows 8.
Microsoft hat ein Tool bereitgestellt, dass die Kompatibilität von Hard- und Software prüft. Da Windows 8 als erstes
Windows überhaupt einen eingebauten Virenscanner hat und einige Veränderungen unter der Oberfläche erfolgt sind,
kann es bei alternativen Lösungen zu Problemen kommen. AV Test hat eine Liste lt kompatibler Virenscanner
zusammengestellt.

Wie ausgereift ist Windows 8?

Windows 8 erweist sich im Praxistest auf unterschiedlichen Systemen – angefangen vom Atom-Nettop bis hin zur
6-Core-Workstation als stabil. Zudem zeigt das OS ein sehr gutes Antwortverhalten und wirkt daher gefühlt schneller
als Windows 7. Weniger rund laufen allerdings die mitgelieferten Apps wie E-Mail und Xbox Music.

Manchmal kommt es zu sehr langen Ladezeiten, auch Crashs kommen ab und zu vor.

Wie gut funktioniert die Bedienung mit der Maus?

Bei den Vorabversionen von Windows 8 gab es bei der Mausbedienung der neuen Oberfläche noch erhebliche Defizite.
Im Zuge der Entwicklung hat Microsoft aber ordentlich nachgebessert. Wichtige Funktionen lassen sich aufrufen, in
dem man die Maus in eine der vier Ecken des Displays bewegt. Das Ganze ist zwar zunächst ein wenig ungewöhnlich,
geht aber schon nach ein paar Tagen flüssig von der Hand.

Lässt sich die neue Vollbild-Oberfläche abschalten oder umgehen?

Das Interface mit seinen Live Tiles lässt sich standardmäßig weder abschalten noch umgehen. Nach dem Bootvorgang
landet man automatisch zunächst dort. Für den Aufruf des klassischen Desktops genügt ein einzelner Mausklick. Wer
nicht möchte, bekommt das neue Interface allerdings ohnehin kaum zu sehen. Sie lassen sich in der nach wie vor
vorhandenen Taskleiste Programme ablegen, die mit einem Mausklick gestartet werden können. Lediglich bei der
Suche kommt das Vollbild-Interface zwangsweise zum Einsatz.

Wem der neue Startscreen mit den Live Tiles partout nicht gefällt und lieber das klassische Startmenü bevorzugt,
muss Tools von Drittanbietern verwenden. Start8 und Pokki sind zwei Beispiele für Programme, die das bisher bekannte
Startmenü aktivieren.

Wo sind die klassischen Systemeinstellungen von Windows zu finden?

Wer die touchoptimierte Systemsteuerung aufgrund des stark eingeschränkten Leistungsumfangs nicht nutzen möchte,
kann auf die klassischen Tools zurückgreifen. Sie sind schneller und einfacher zu erreichen als bisher – wenn man sie
einmal gefunden hat. Ein Rechtsklick in die linke, untere Ecke des Monitors zeigt ein Menü, dass alle relevanten Tools
und Funktionen enthält: Systemsteuerung, Gerätemanager, Energieoptionen, Programme und Features, System,
Datenträgerverwaltung, Computerverwaltung, Eingabeaufforderung, Taskmanager, Ereignisanzeige und Ausführen.
Im Vergleich zu Windows 7 sind allenfalls minimale kosmetische Änderungen festzustellen. Die Nutzung der Funktionen
sollte also kein Problem darstellen. Der Rechtklick klappt auch auf dem Startscreen.

Sind im Windows Store auch Desktop-Apps zu finden?

Tatsächlich sind im Windows Store auch klassische Apps zu finden, etwa der Skydrive-Client von Microsoft.
Allerdings lassen sich die Programme nicht herunterladen. Bedauerlich ist auch, dass es nach wie vor keine einheitliche
Update-Infrastruktur gibt. Während die Store-Apps über einen vorgegebenen Mechanismus aktualisiert werden,
benötigen Desktop-Programme nach wie vor einen eigenen Auto-Updater – mit negativer Konsequenzen für Bedien-
komfort und Performance.

In welcher Version ist das Windows Media Center enthalten?

Die fernbedienbare Vollbild-Oberfläche mit TV-Funktion (ansehen und aufzeichnen) ist in keiner Windows-8-Version
mehr enthalten. Ganz gestrichen hat Microsoft das Feature allerdings nicht. Es steht im Rahmen eines Feature Pack
für alle Nutzer von Windows 8 Pro bis 31. Januar 2013 kostenlos zum Download zur Verfügung. Danach verlangt
Microsoft 9,99 Euro. Für die Standard-Version von Windows 8 bietet Microsoft die Funktion nicht kostenlos an.
Da Media Center für Microsoft offenbar kein wichtiges Thema mehr ist, wurde es nicht mehr weiterentwickelt.
Die Optik gleicht der von Windows 7 bekannten Variante und passt eigentlich nicht mehr zum minimalistischen
Stil des neuen Windows 8. Dazu gibt es auch keinerlei neue Funktionen.

Warum hat Microsoft das Media Center standardmäßig aus Windows gestrichen?

Zur Wiedergabe aufgenommener TV-Sendungen und DVDs sind kostenpflichtige Codecs nötig, für die Microsoft bislang
pro Windows-Kopie Lizenzgebühren zahlen muss. Die sparsamen Redmonder umgehen diese Kosten, indem die Media-
Center-Funktion mit den Codecs separat verkauft wird. Damit Windows 8 beispielsweise DVDs abspielen kann, müssen
PC-Hersteller selbst Codecs lizenzieren und auf ihren Systemen integrieren.

Gibt es eine Alternative zu den im Media Center integrierten Codecs?

Abhilfe schaffen hier die kostenlosen LAV-Codecs, die auf der Open-Source-Software ffmpeg basieren.
Sie funktionieren von XP bis Windows 8 und beherrschen auch MPEG-4, WebM, VP8 und DivX
(was alle Probleme mit HTML5-Video-Formaten in Chrome löst).

Die Audio-Codecs decodieren AAC, AC3 (Dolby Digital), DTS, MP3 und Ogg.

Jedoch Vorsicht:

Auf 64-Bit-Versionen von Windows 8 muss man 32 und 64 Bit installieren,
da der Windows Media Player auch in Windows 8 noch 32-bittig ist.

Kann ich Windows 8 auch unter Mac OS oder Linux ausprobieren?

Ja sicher, das ist GRUNDSÄTZLICH möglich. Mit der kostenlosen Virtualisierungslösung Virtualbox und der von Microsoft
angebotenen lt Windows-8-Testversion können Sie das neue Betriebssystem 90 Tage lang testen.

Das funktioniert natürlich auch unter Windows 7.

(Copyright) ZDNet 2013







Letzte Windows-Updates führen teilweise zu Blue Screens


Die letzten Updates, die der Software-Konzern Microsoft am Dienstag für sein Windows-Betriebssystem
bereitstellte, können auf einigen Systemen Probleme verursachen. In den letzten Tagen gingen beim
Support mehrfach Berichte darüber ein, dass der Rechner nach der Installation beim legendären
Blue-Screen endete. Gemeldet wurde dabei jeweils ein Stop 0x50-Fehler. Ausgelöst wurden diese
jeweils von den Patches für die Kernel-Mode-Treiber, die unter der Kennung MS14-045/KB 2984615 veröffentlicht wurden.
Aktuell gibt es noch keine gesicherten Erkenntnisse darüber, wodurch der Fehler konkret ausgelöst wird. Allerdings scheinen
die meisten Fälle Anwender zu betreffen, die mit einem Windows 7 64 Bit-System arbeiten.


Der Startknopf in Windows 8.1 ist wieder da!

Er ist zurück: Seit Microsoft nur knapp ein Jahr nach dem Start von Windows 8
bereits die generalüberholte Version 8.1 bereitstellt, erscheint er zwar wieder,
der seit Windows Urzeiten bekannte Start-Knopf. Doch das, was er früher bot,
nämlich eine systematische Übersicht aller Programme auf dem Rechner,
leistet er auch künftig nicht.

Wer mit der neuen Oberfläche aus lauter Kacheln (Metro) nicht zurechtkam, kann jetzt
den Computer so einstellen, dass er wieder auf der gewohnten liebgewonnenen
Desktop-Oberfläche startet. Die Kacheln können in mehreren verschiedenen
Größen angelegt werden, und wer unter Umständen einen neueren Fernseher hat, der
den Standard "Miracast" unterstützt,  kann diesen drahtlos als Anzeigegerät für Laptop
oder Tablet nutzen - ohne dass wie bei Apple TV noch ein zusätzliches Gerät nötig wäre.

Auch am drahtlosen Drucken hat Microsoft sehr intensiv gearbeitet und es einfacher
gemacht. Wie man es von Smartphones schon kennt, können Windows-Geräte
mit mobiler Datenverbindung (UMTS oder LTE) diese nun als sogenannter mobiler
Hotspot an andere Geräte weiterreichen, die selbst nur WLan-Empfang haben.

Wer derzeit also Windows 8 nutzt, sollte den Umstieg ebenfalls so schnell wie
möglich angehen. Schließlich ist er kostenlos und bringt sinnvolle Neuerungen.

Außerdem hat Microsoft angekündigt, dass es für Windows 8 nur zwei Jahre lang noch
Updates geben wird. Spätestens dann kommt man um ein Update auf die neue Version 8.1
ohnehin nicht mehr herum. Die Neuerungen, die Microsoft eingebaut hat, entsprechen
außerdem den Wünschen sehr vieler Kunden. Außer dem nötigen Aufwand spricht also
zumindest für Privatanwender wenig dagegen,
so bald wie möglich das Update auf die Version 8.1 auszuführen.

warum nicht gleich so...


Toshiba kündigt Enterprise-Festplatten mit 5 TByte Kapazität an


Toshiba hat eine Enterprise-Festplatte mit 5 TByte Speicherkapazität vorgestellt.
Die 3,5-Zoll-Modelle der Reihe MG04xxx500 sind mit SAS-2.0- oder SATA-3-Interface verfügbar. Die Schnittstellen-Übertragungsrate liegt jeweils bei bis zu 6 GBit/s, die dauerhafte Transfergeschwindigkeit bei 205 MByte/s.

Die MG04xxx500 arbeitet 24 Prozent schneller als die Vorgängergeneration. Gegenüber der Vorgängergeneration mit maximal 4 TByte Kapazität bieten die Neuvorstellungen eine um 24 Prozent gesteigerte Transferrate. Laut Hersteller sind es die branchenweit ersten 5-TByte-Festplatten, die nicht mit Helium gefüllt sind.


Neue CPU - Intel Core i7-4770K: Intels neuer Haswell-Prozessor



Alles neu? Von wegen! Der getestete Core i7-4770K „Haswell" hat wie sein Vorgänger 3770K aus der „Ivy Bridge"-Reihe vier Kerne an Bord, die mit exakt dem gleichen Takt arbeiten: 3,5 Gigahertz. Per Turbo-Boost-Technik kann ein einzelner Kern mit bis zu 3,9 Gigahertz takten – etwa bei einer kräftezehrenden Aufgabe wie dem Verkleinern eines Videos fürs Smartphone.

Kleiner Chip, viele Schaltungen
Haswell-Prozessoren fertigt Intel mit modernen 22-Nanometer-Strukturen. Vorteil: Auf einer kleinen Fläche lassen sich viele Schaltungen (Transistoren) unterbringen. Haswell hat satte 1,4 Milliarden Transistoren auf einer nur 177 Quadratmillimeter großen Fläche.

Spannunsgwandler in der Haswell-CPU
Dem Betriebssystem gaukelt der 4770K wie der Vorgänger per Hyper-Threading acht Kerne vor. So kann Windows parallel laufende Programme auf mehrere (virtuelle) Kerne verteilen. Der Zwischenspeicher (L3) ist mit acht Megabyte äußerst großzügig bemessen. Eine echte Neuerung: Intel hat den Spannungswandler in die Haswell-CPU eingebaut. Bei den Vorgänger-Modellen saß der noch auf dem Mainboard. Vorteil: So lassen sich Energieverluste eindämmen, der Prozessor arbeitet effizienter.



Um den berüchtigten Leistungs-Flaschenhals zu vermeiden, sollten in einem PC der Prozessor und die Grafikkarte optimal zusammenpassen. Ob Einsteiger- oder Highend-System: Wenn eine Komponente bremst, war die andere zu teuer.

Intel: USB 3.0 setzt sich erst mit Windows 8 durch

USB 3.0 wird wohl noch eine ganze Weile lang eher in teureren Rechnern zu finden sein und sich deshalb nicht so rasch im Markt verbreiten, sagte Intel-Manager Steve Peterson im Gespräch mit heise online auf der CeBIT in Hannover. Er erwarte den Durchbruch der neuen Verbindungstechnik, die den schnellen SuperSpeed-Datentransfermodus bringt, erst mit der Integration der Treiber in einer kommenden Windows-Version, also beispielsweise mit Version Windows 8.0.

Die Spekulationen darüber, dass auch die 2011 erwarteten Cougar-Point-Chipsätze für Intel-Prozessoren der Sandy-Bridge-Generation noch keine integrierten USB-xHCI-Controller enthalten, wollten Intel-Sprecher – wie bei "nicht offiziell angekündigten Produkten" üblich – nicht kommentieren. Doch sie verwiesen gegenüber heise online darauf, dass auch USB 2.0 anfangs in Form von zusätzlichen (PCI-)Controllerchips auf Mainboards für Desktop-PCs und Notebooks nachgerüstet worden sei. Ähnliches sei auch in Bezug auf USB 3.0 zu erwarten. Hier werde das Angebot an Adapterchips – zurzeit kommt fast ausschließlich der NEC  zum Einsatz – allerdings sicherlich bald wachsen, etwa um Adapterchips von anderen Herstellern und solche mit mehr als bloß zwei USB-3.0-Ports.

Computer-Preise auf Sinkflug


Doppelte Leistung – halber Preis. Die Preisspirale dreht sich in der Computer-Industrie immer schneller. Nach unten, versteht sich. Günstiger ist nicht immer besser. Aber eben günstiger. So auch die Devise der Computer-Industrie. Denn billiger als zur Zeit waren Rechner, ebenso Laptops wie Desktop-PCs, noch nie. Wie das Statistische Bundesamt aus Wiesbaden heute Morgen auf der Cebit in Hannover vorrechnet, ist der Preisverfall der Rechner mittlerweile derart krass, dass sich die Preise für Computer seit dem Jahr 2005 halbiert haben.

2009 waren demnach Notebooks um 61,3 Prozent und Desktop-PCs um 58,8 Prozent billiger als 2005.
Ähnliche Preisentwicklungen waren den Statistikern zufolge auch bei den Importpreisen zu verzeichnen. Für Notebooks lagen diese im vergangenen Jahr um 67,4 Prozent unter dem Niveau des Jahres 2005. Die Importpreise für Desktop-Computer gingen im gleichen Zeitraum ebenfalls um 62,6 Prozent zurück.

Auch im Bereich der elektronischen Bauelemente und Speichermedien waren deutlich sinkende Preise zu beobachten. Die Importpreise für Festplatten sanken laut Statistischem Bundesamt zwischen 2005 und 2009 um 71 Prozent, Prozessoren verbilligten sich um 64,9 Prozent.

Auch bei Arbeitsspeichern sanken die Importpreise im gleichen Zeitraum um 82,3 Prozent. Allerdings sind entgegen diesem Langzeittrend die Preise für Arbeitsspeicher seit Beginn des vergangenen Jahres wieder gestiegen, im Dezember 2009 waren sie um durchschnittlich 36,3 Prozent höher als im Dezember 2008. Gründe für diese Entwicklung sind den Statistikern zufolge geringe Lagerbestände, eine zwischenzeitlich verringerte Produktion und eine steigende Nachfrage nach Arbeitsspeichern.

Nun wird abzuwarten sein wie die Japankrise diese Tendenz beeinflussen wird. Wir werden in Kürze berichten!


Apple ist weltgrößter Mobilcomputerhersteller:


Unfassbare Zahlen von den Analysten bei DisplaySearch: Apple lieferte im vierten Quartal 2010 10,2 Millionen Mobilrechner aus und schlägt damit HP, Acer, Dell und Toshiba als nunmehr größter Anbieter von Mobilrechnern. Der Grund für diesen Mega-Erfolg ist das iPad, das zu den an sich schon beliebten MacBooks hinzu kam. Und damit das auch so bleibt, hat Apple bei den Herstellern von Touch Panels für das laufende Jahr 60 % der Produktion bestellt. Das heißt um Umkehrschluss: Für alle anderen Tablethersteller bleiben deutlich weniger als die Hälfte der verfügbaren Touch Displays übrig. Und die kleineren Formate (wie 7inch), die Apple nicht an bietet.


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